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Informationen über Diamanten

 

Wir verarbeiten ausschließlich lupenreine Diamanten in Top Wesselton Qualität
aus konfliktfreien Gebieten.

 

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Für jeden auf dieser Welt gibt es einen Diamanten

Diamanten bilden sich im Erdmantel unter hohem Druck und Temperaturen, typischerweise in einer Tiefe von etwa 150 Kilometern und Temperaturen von 1200 bis 1400 Grad Celsius. Das Alter von Diamanten kann anhand ihrer Einschlüsse bestimmt werden. So konnte man feststellen, dass Diamantbildung immer wieder zu verschiedenen Zeiten über alle Erdzeitalter hinweg stattfand, und es nicht nur sehr alte Diamanten gibt, die älter als drei Milliarden Jahre sind, sondern auch jüngere, die allerdings immer noch ein Alter von mehreren hundert Millionen Jahren erreichen.

Jeden Diamanten stattet die Natur mit unverwechselbaren Merkmalen aus, die ihn zu einem Unikat machen. Erst der Diamantschleifer kann durch den idealen Schliff die Einzigartigkeit des Kristalls sichtbar machen. Bis zum 14. Jahrhundert war, man nicht in der Lage, das härteste auf der Erde vorkommende Material zu schleifen, so dass die lichtreflektierenden Eigenschaften des Diamanten, die ihn erst schön machen, im Verborgen lagen.

Zeitgleich wurden, zwischen 1430 und 1450, in Indien, Flandern (Belgien), Venedig und Nürnberg die ersten Schleif- und Facettierversuche unternommen. Der Belgier Ludwig van Berquem erkannte geringfügige Unterschiede in der Härte und ihm war  schnell klar, dass Diamanten nur mit sich selbst zu bearbeiten waren. Aus kleineren fertigte er Diamantstaub, den er, mit Öl vermischt auf eine Drehscheibe auftrug. Der erste von ihm 1476 geschliffene Stein war 53 Karat schwer und in Tropfenform.

 

Spitzsteine standen am Anfang

In Venedig wurde die Schlifftechnik so verfeinert, dass auch kleinere Steine zum Funkeln gebracht wurden. Die Flächen der Steine wurden zu sogenannten Spitzsteinen poliert. Später kamen die Formen Dick-, Tafel- beziehungsweise Dünnstein hinzu. Der im 17. Jahrhundert entwickelte Peruzzischliff, mit einer Tafel und 32 Facetten im Oberteil sowie 24 im Unterteil, gilt als Vorläufer des heutigen Brillantschliffs.

Im 19. Jahrhundert kamen Brillanten im Altschliff auf, einer Schleifart mit bereits 58 Facetten. Das Ergebnis wird auch als „Englischer Brillant" bezeichnet. Aus dieser Schliffform ent­stand 1910 der heutige Brillantschliff.

Der moderne Brillantschliff ist rund und verfügt über 58 Facetten. 1916 berechnete der amerikanische Diamantexperte und Mathema­tiker Marcel Tolkowsky (1899-1991) die opti­male Anordnung der Facetten und ihrer Winkel. Damit schuf er die Voraussetzungen für den Brillantschliff mittels Maschinen, die vor allem bei kleineren Steinen von 0,25 bis 0,75 Karat zum Einsatz kommen.

 

Funkeln durch perfekten Schliff

Ziel des perfekten Schliffs war und ist die opti­male Reflektion des Lichts durch die Facetten. Gut geschliffene Diamanten werfen das einfal­lende Licht fast komplett zurück. Ein optimaler Schliff sorgt zudem dafür, dass der Diamant das Licht aus allen Blickwinkeln in dessen Spektral­farben zerlegt. Ein gut bearbeiteter Stein funkelt und blitzt selbst bei schwachem Kerzenschein.

Der ideale Schliff ist abhängig von der Größe und Form des Kristalls, der Lage der Einschlüsse sowie der unterschiedlichen Härte der Kristall­struktur. Im Laufe der vergangenen Jahrhunder­te wurden zahlreiche weitere Schliffe erfunden, die auch bei anderen Edelsteinen zum Einsatz kamen. Dazu gehören unter anderem der Trep­pen- oder Rosenschliff sowie Fantasieformen wie die Birnkernforrn (Pendeloque), Briolett, Navette, Pampe), Herzform, Olive und viele mehr. Bei allen Diamantschliffen außer dem Brillanten muss das Mineral vorbenannt werden, zum Beispiel „Diamant Marquise", „Diamant Baguette", „Diamant Carree".

 

Über 350 Schliffe sind bekannt

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Seit die Lasertechno­logie beim Diamantschneiden Einzug gehalten hat, sind der Fantasie kaum noch Grenzen gesetzt. Sir Gabriel Tolkowsky (geb. 1939), der in die Fußstapfen seines be­rühmten Onkels trat, ist mittlerweile selbst zur Legende unter den Schleifern geworden und entwarf zahlreiche moder­ne Schliffe wie „Fire-Rose", „Sunflower", „Mari­gold", „Dahlia", „Zinna", „Flower", „Gabrielle" und „Seashell", die alle ungewöhnlichen Winkeldimensionen basieren.

Über 350 verschiedene Schlif­fe sind bisher bekannt - dennoch bleibt der Diamant eine He­rausforderung für alle Schleifer.


Die wichtigen "4Cs" und ein "C" für das Vertrauen

Carat (Gewicht)

Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat gemessen und beträgt 0,2 Gramm. Der Begriff leitet sich von der griechischen Bezeichnung für die Frucht des Johannis­brotbaums ab, die stets das gleiche Gewicht hat und daher zum Wiegen von Diamanten benutzt wurde. Mit 3106 Karat ist der Cullinan, der größte je gefundene Diamant, der im Auftrag des britischen Königs Edward VII. in neun Hauptsteine und viele klei­nere Steine geteilt wurde, die heute zum britischen Kronschatz gehören.

 

Colour(Farbe)

Mit Hilfe, von nach internationalen Normen gradu­ierten Mustersteinen, beurteilen Fachleute die Farbe von Diamanten nach ihrer Nähe zur Farblosigkeit. Die seltensten und damit wertvollsten Diamanten weisen ein hochfei­nes bis feines Weiß auf und werden mit den Buchstaben D, E (River) für hochfeines Weiß und F und G (Top Wesselton) für feines Weiß ausgezeichnet. Die meisten Diamanten sind weiß oder weisen ein leicht getöntes Weiß auf (H-L). Diamanten mit der Farbstufe  „getönt" (M-Z) sind gelblich gefärbt. Insgesamt unter­scheidet man 23 Farbgrade. Zudem gibt es farbige Diamanten  in den Farben Rot, Pink, Blau, Gelb, die als „Fancies“ bezeichnet werden. Vor allem intensiv rot gefärbte Diamanten sind äußerst rar und daher teuer.

 

Clarity (Reinheit)

Natürliche Einschlüsse, das können winzige Minerale, Hohl­räume oder feine Risse sein, sind der Fin­gerabdruck aus der Entstehungszeit der Diamanten.  Lupenreine Diamanten sind selten - die Reinheit von Diamanten wird, unter Berücksichtigung internationaler Graduierungsstandarts, nach der Anzahl der Einschlüsse beurteilt. Ein Stein, der unter zehnfacher Vergrößerung frei von sichtbaren Einschlüssen ist, erhält die Graduierung „lupenrein" beziehungs­weise die Reinheitsstufe IF. Weitere Einstufungen sind: VVSI für sehr sehr kleine Einschlüsse, VSI für sehr kleine Einschlüsse, SI für kleine Einschlüsse, P I für deutliche Einschlüsse, P II für größere Einschlüsse und  P III für große Einschlüsse.

 

Cut (Schliff)

Der Schliff ist das einzige, vom Menschen beeinflußbare, Kriterium. Erst ein perfekter Schliff verursacht die Brillanz und erzeugt die Reflektion des Lichts, zwischen den in bestimmten Winkeln symmetrisch angeordneten Facetten. Bei einem geschliffenen Diamanten mit guten Proportionen (exakte Winkel und Größen der Facetten) wird das Licht vielfach von einer Facette zur andren reflektiert und strahlt durch das Oberteil des Steins zurück.

                                                  
Confidence (Vertrauen)
Vor eingen Jahren ist das fünfte C, das für "Confidence" (Vertrauen) steht, hinzugekommen und gewinnt angesichts der Diskussionen um Diamanten aus Konfliktgebieten, durch Bestrahlung gefärbter Steine und Synthesen an Bedeutung. Zertifikate für größere Diamanten garantieren, dass die Steine unter sozial und ökologisch verträglichen Bedingungen abgebaut, bearbeitet, gehandelt werden.

 

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