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Was sind Konfliktdiamanten?
Ende der neunziger Jahre wurde die Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam, dass Rebellentruppen in Teilen von Zentral- und Westafrika illegal beschaffte Diamanten dazu nutzten, ihre Auseinandersetzungen mit rechtmäßigen, international anerkannten Regierungen zu finanzieren.
Um Diamanten aus diesen Regionen zu gewinnen, bedienten sich die Rebellen unmenschlicher Vorgehensweisen, darunter auch Folter und Sklaverei. Diese Diamanten wurden als Konfliktdiamanten - oder auch als Blutdiamanten - bekannt.
Diesen Menschenrechtverletzungen Einhalt zu gebieten, wurde zu einer der vordringlichsten Aufgaben der Regierungen, der Vereinten Nationen, der Diamantindustrie und Nichtregierungsorganisationen (NROs).
Die Haltung der Branche zu Konfliktdiamanten
Die weltweite Diamantindustrie vertritt in Hinblick auf den Handel mit Konfliktdiamanten eine Politik der absoluten Null-Toleranz.
Im Jahr 2000 wurde der World Diamond Council (WDC) gegründet, um mit seiner Hilfe den Handel mit Konfliktdiamanten vollständig zu unterbinden. Durch die gemeinsamen Anstrengungen von Nichtregierungsorganisationen und Regierungen wurde der Kimberley-Prozess in Kraft gesetzt, der den Verkauf von Konfliktdiamanten verbot.
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